Nicht laminierter VS-laminierter Bildschirm
Inhaltsverzeichnis
Laminierte Displays sind die neueste große Innovation in der Displaytechnologie. Jeder Gerätehersteller – ob Tablet, Smartphone oder Monitor – wirbt mit seinen laminierten Bildschirmen. Doch was genau sind laminierte Bildschirme und wie unterscheiden sie sich von herkömmlichen, nicht laminierten Displays?
Teil I Definition

1) Nicht laminierte Displays
Bei herkömmlichen, nicht laminierten Displays befindet sich der Bildschirm unten. Touchpanel und obere Glasschicht sind miteinander verklebt. Durch diese Anordnung entsteht ein Luftspalt zwischen den beiden Schichten. Dieser Luftspalt verursacht Störungen im ein- und austretenden Licht, was die Bildqualität beeinträchtigt.
2) Laminierte Displays
Die Oberseite unseres Bildschirms besteht aus drei Schichten: dem Displaypanel, der Touch-Schicht und dem Deckglas. Das Displaypanel befindet sich unten, darunter die Touch-Schicht. Diese ermöglicht die Berührungsempfindlichkeit des Geräts. Die obere Glasschicht dient als Schutzschicht für die darunterliegenden Schichten und ist in der Regel kratzfest.
Teil II Vorzüge und Mängel
1. Nicht laminierte Displays
1.1 Vorteile
- Einfache Demontage
Die meisten Displays lassen sich leicht demontieren, da sie normalerweise mit Klammern befestigt sind. Zum Austauschen des Bildschirms muss die Klammer einfach gelöst werden. Einige Displays sind jedoch verklebt; in diesem Fall muss das gesamte Display ausgetauscht werden.
- Niedrige Reflexion
Im Vergleich zu einem mit Glas abgedeckten Bildschirm weist er eine geringere Reflexion auf. Dadurch ist der Betrachtungswinkel auch bei starkem Sonnenlicht besser, wobei dies mitunter von der maximalen Displayhelligkeit abhängt.
- Besserer Schutz
Da der Kunststoffrahmen etwas höher ist als der Bildschirm, bietet er dem Bildschirm bei einem Sturz einen besseren Schutz.
1.2 Nachteile
- Lichtleck
Da bei diesem Bildschirm IPS-Material verwendet wird, unterliegt er einem strengeren Herstellungsprozess als ein TN-Bildschirm. Aufgrund der IPS-Pixelanordnungsregeln treten am Rand des Bildschirms Probleme mit Lichtlecks und Aufhellungen auf, wenn er auf einem rein schwarzen Hintergrund dargestellt wird.

- Grauer Bildschirm
Wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist, blickt man direkt darauf; er ist grau. Der laminierte Bildschirm hingegen ist fast schwarz, was ein angenehmeres Seherlebnis ermöglichen kann.

2. Laminierte Displays
2.1 Vorteile
- Dicke reduzieren
Einer der Hauptvorteile der laminierten Bildschirme ist ihre geringe Dicke, die es Apple ermöglicht, iPads und iPhones so schlank herzustellen.
- Kein staubiger Bildschirm
Mit zunehmendem Alter des Geräts sammeln sich Staubpartikel im Luftspalt und lassen den Bildschirm staubig wirken. Diese Staubpartikel lassen sich nur durch Öffnen des Geräts entfernen. Ein laminierter Bildschirm beseitigt dieses Problem vollständig.
- Reduziert hohlen Klang
Wenn Sie zu denjenigen gehören, die Tablets zum Zeichnen oder Notieren verwenden, ist Ihnen vielleicht das hohle Geräusch aufgefallen, das beim Tippen mit dem Stift auf den Bildschirm entsteht. Dieser Effekt ist bei älteren iPads und Grafiktabletts deutlicher wahrnehmbar. Manche Künstler empfinden ihn als sehr störend. Laminierte Bildschirme eliminieren das Tippgeräusch zwar nicht vollständig, reduzieren es aber deutlich. Dadurch klingt das Tippen angenehmer.
- Sichtgefühl verbessern
Der fehlende Luftspalt zwischen den Schichten verhindert Lichtbrechung und -interferenz und sorgt so für ein klares und brillantes Bild. Dies ist besonders wichtig, da es bei genauer Betrachtung sichtbar ist und das Seherlebnis deutlich verbessert. Bei älteren Smartphones liegt das eigentliche Display einige Millimeter unter der Oberfläche. Der Blick auf diese Bildschirme wirkt, als würde man durch eine Deckschicht hindurchsehen. Bei laminierten Displays hingegen erscheint das Bild wie auf das Glas aufgemalt. Es wirkt dadurch ansprechender und realistischer.
- Keine Parallaxe
Viele Grafiktabletts leiden unter einem häufig auftretenden Problem namens Parallaxe. Bei der Parallaxe ist die Linie auf dem Bildschirm einige Millimeter von der Stelle entfernt, an der der Stift die Oberfläche berührt. Dies beeinträchtigt das Zeichen- und Schreiberlebnis. Hauptursache ist der Spalt zwischen dem oberen Glas und der Displayschicht. Bei iPads und den meisten Android-Tablets ist dieser Effekt minimal, da diese Geräte kleinere Bildschirme haben. Bei professionellen Grafiktabletts, wie z. B. GAOMON PD2200 und GAOMON Der PD156 PRO verfügt über laminierte Displays ohne Parallaxe. Dieses Problem wurde behoben, Sie erhalten genau das, was Sie zeichnen.
2.2 Nachteile
- Höhere Kosten
Obwohl sowohl laminierte als auch herkömmliche Bildschirme fast aus den gleichen Basismaterialien bestehen, liegt der Hauptunterschied im Herstellungsprozess. Laminierte Bildschirme sind aufwendiger herzustellen und daher teurer.
- Geringere Reparierbarkeit
Elektronische Geräte sind empfindlich und gehen leicht kaputt. Bei älteren Geräten konnte man bei einem Bruch des oberen Glases einfach das Glas austauschen – die Reparaturkosten waren minimal. Bei Verbundbildschirmen hingegen muss bei einem Bruch des oberen Glases das gesamte Display ersetzt werden, selbst wenn der Bildschirm an sich noch einwandfrei funktioniert. Dadurch steigen die Reparaturkosten enorm.
Abschluss
Alle Vorzüge und Mängel Wie bereits erwähnt, erfreuen sich laminierte Displays zunehmender Beliebtheit. Sie bieten eine bessere Bildqualität, hervorragende Lesbarkeit auch bei hellem Licht und Sonneneinstrahlung sowie ein erstklassiges Erscheinungsbild. Mit sinkenden Kosten werden sie künftig vermehrt in elektronischen Geräten eingesetzt.



